Star Wars: Die letzten Jedi – 4K Blu-ray im Test

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Ist "Star Wars: Die letzten Jedi" auf 4K Blu-ray die erhoffte Referenz? Unser Test verrät es dir!

Der Test von „Star Wars: Die letzten Jedi“ auf 4K Blu-ray zeigt, wieso der Titel trotz bester Voraussetzungen nicht die erwartete Referenz-Qualität erreicht hat. Die Story hat uns gut gefallen, Abstriche gibt es leider in der Umsetzung der audiovisuellen Präsentation. Unterm Stricht bleibt „Star Wars: die letzten Jedi“ auf 4K Blu-ray eine Empfehlung.

Star Wars: Die letzten Jedi (4K Ultra HD) [Blu-ray]

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37 Neu & Gebraucht erhältlich ab EUR 19,75

Inhalt (80%)


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Nach dem wenig originellen aber sensationell erfolgreichen Neustart der Star-Wars-Saga wurde der zweite Teil wesentlich kritischer aufgenommen. Zu düster sei er einerseits, zu gekünstelt witzig andererseits. Manche warfen ihm vor, die Charaktere zu vernachlässigen und ein ziemliches Chaos zu hinterlassen. Ein Chaos, das von Abrams, der für das Finale (Ende 2019) auf den Regie-Posten zurückkommt, wieder gerichtet werden muss. Während die Kritik größtenteils noch die positiven Aspekte herausarbeitete, quittierten die Zuschauer den Mittelteil der neuen Trilogie mit deutlich geringeren Zuschauerzahlen. Zunächst einmal haben es Mittelteile von Trilogien natürlich immer schwer. Sie müssen einen möglicherweise rasanten Einstieg in eine Serie zu einem ebenso fulminanten Finale hinführen, dürfen aber selbst nicht zu spektakulär sein, um dem Showdown nicht die Schau zu stehlen. Kaum verwunderlich, dass Abrams diesen Part dankend an Rian Johnson abgegeben hat. Der fiel zuvor eher als Independent-Regisseur auf und sorgte mit seinem “größten” Film (Looper) auch nicht gerade für Begeisterungsstürme. Ohnehin hat man ihm seit 2012 gerade mal drei Folgen Breaking Bad zum Inszenieren anvertraut. Kein gutes Omen also? Eine Antwort, die so eindeutig nicht gegeben werden kann. Man merkt Episode VIII an, dass hier kein Mainstream-Filmer am Werk ist.

Chewbacca ist Kult, über die Porgs haben sich aber viele Zuschauer aufgeregt - Wollte man hier einen Merchandising-Charakter ähnlich BB8 installieren?
Chewbacca ist Kult, über die Porgs haben sich aber viele Zuschauer aufgeregt – Wollte man hier einen Merchandising-Charakter ähnlich BB8 installieren?

Viele Bestandteile wirken weniger massenkonform und mutiger. Johnson erlaubt sich den einen oder anderen Haken, den Abrams in seinem glatten und wenig mutigen Vorgänger sich nicht getraut hatte. Allerdings liegt er dann auch schon mal daneben. So integriert er schon direkt zu Beginn einen ungewohnten Humor, der mehr an die Marvel-Filme erinnert. Bisweilen wirkt das befremdlich deplatziert und falsch. Beispielsweise direkt in der ersten Szene, wenn Poe den Funkkontakt mit General Hux scheinbar ignoriert. Und ob man die Porgs witzig, knuddelig oder einfach nur nervig findet, liegt dann wiederum im Auge des Betrachters. Fakt ist: So schlimm wie ein Jar Jar Binks sind die (deutlich an die Tribbles aus Star Trek erinnernden) Tierchen dann aber doch nicht.

Vielleicht hatte es Die letzten Jedi im Kino aber auch so schwer, weil das Spin-off „Rogue One“ so sensationell gut geworden war. Auch wenn es “einfacher” ist, mit einer Nebenstory positive Reaktionen zu bekommen, die bekannte Figuren nur am Rande erwähnt, so offenbarte der inhaltlich vor Episode IV angesiedelte Ableger doch, woran es der Original-Storylinie mangelte: Mut und Konsequenz. Abrams, der mit seiner Episode VII möglichst niemandem zu nahe treten wollte, war alles andere als experimentierfreudig, während Rogue One ja nicht einmal auf seine Figuren aufpassen musste. Am Ende MUSSTEN sie ja alle tot sein, sonst hätte man von ihnen in Episode IV ja noch etwas hören müssen.

Luke Skywalker (Mark Hamill) ist zurück. Fans freuen sich, doch die anderen Figuren werden dadurch in den Hintergrund gedrängt
Luke Skywalker (Mark Hamill) ist zurück. Fans freuen sich, doch die anderen Figuren werden dadurch in den Hintergrund gedrängt

Star Wars: Die letzten Jedi nimmt sich nun zumindest ein Beispiel am Spin-off und gestaltet sich mutiger, düsterer und damit am Ende bei objektiver Betrachtung besser als Das Erwachen der Macht. Johnson, der das Drehbuch gleich selbst übernahm, legt die Handlung komplexer an. Vielleicht auch das ein Grund für die Integration eines höheren Humor-Anteils. Auf der anderen Seite beging er an einer bestimmten Stelle mit seinem bewusst dunklen Tenor offenbar den Kardinalsfehler, der die Fans dazu brachte, sich entsprechend aufzuregen: Luke Skywalker, die Lichtfigur der ersten Trilogie und (in Abwesenheit) die Hoffnungsgestalt des direkten Vorgängers soll ein desillusionierter, gescheiterter Mann geworden sein, der sich vergrämt ins Exil zurückgezogen hat? Was für die einen ein lobenswerter Schritt für die Entwicklung dynamischer Charakterentwicklung war, betrachteten die anderen als Frevel – so ist das nun mal, wenn man ein entscheidendes Detail einer kultisch verehrten Filmreihe so massiv abändert.

Der Laserschwert-Kampf gegen Snoke's Leibgarde ist großartig inszeniert worden
Der Laserschwert-Kampf gegen Snoke’s Leibgarde ist großartig inszeniert worden

Leider bleiben die anderen Figuren etwas blass. Finn gerät nach und nach zum neuen Han Solo, der ständig unterwegs ist, dabei aber kaum eigenes Profil entwickelt, Poe hat viel zu wenig Szenen und selbst Rey, die große Strahlkraft des Vorgängers, findet sich oft eher einsilbig wieder. Gerade ihr hätte man doch gewünscht, etwas mehr über die eigene Vergangenheit zu erfahren als eine derart billige Erklärung zu bekommen, wer ihre Eltern waren. Nur gut, dass es Rose und den Codeknacker gibt. Während Letzterer von einem toll aufgelegten Benicio Del Toro schön schnodderig gespielt wird, ist Rose nicht nur ein charmant normaler Charakter, sondern einer, an dem man sich emotional festhalten kann. Und natürlich ist Star Wars: Die letzten Jedi auch Actionfilm genug, um einige sagenhafte Szenen abzuliefern. Schon die Schauplätze sind atemberaubend. Skellig Michael, die irische Insel, die als Drehort für Lukes Exil auf Ahch-To genutzt wurde, betört mit ihrer schroffen Schönheit. Und der Schauplatz von Kasino und Fathier-Rennbahn wirkt schön dekadent. Weltraumschlachten sind opulent wie eh und je und der gemeinsame Laserschwert-Fight Kylos und Reys gegen Snokes Leibgarde hat echte Klasse. Optisch grandios ist die Formation der “Rostlauben” während des Showdowns, wenn deren Kufen rote Spuren im salzigen Boden hinterlassen. Ohnehin ist der Showdown auf Crait wirklich spektakulär und der Serie absolut würdig.

Bildqualität (85%)

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Star Wars: die letzten Jedi wurde bis auf wenige Aufnahmen auf 35mm Film aufgenommen. Außerdem gab es erneut einige Schlüssel-Szenen, die mit IMAX-Kameras erstellt wurden. Letztere sucht man allerdings praktisch vergeblich, denn das Bild wurde im Format auf 2,39:1 angepasst, um keinen Formatwechsel zu provozieren. Das geübte Auge findet sie aber eventuell aufgrund der höheren Ausgangsauflösung – wer weiß.

Das dynamische Dolby Vision Format holt aus Szenen mit breitem Kontrast noch etwas mehr aus dem Bildmaterial
Das dynamische Dolby Vision Format holt aus Szenen mit breitem Kontrast noch etwas mehr aus dem Bildmaterial

Apropos Auflösung: Während wenige der digitalen Szenen nur in 2.8K oder 3.4K vorlagen (anderen wiederum in 6.5K), wurde vom analogen Material ein 4K-Scan vorgenommen und das Digital Intermediate wurde ebenfalls in 4K angefertigt. Da die 2.8K- und 3.4K-Teile im Verhältnis sehr gering sind, kann man also tatsächlich (fast) von einer nativen 4K-Disk ausgehen. Zusätzlich integrierte man für den Vorzeigefilm auch noch Dolby Vision (nebst HDR10) und selbstverständlich auch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Damit handelt es sich ganz nebenbei als auch um den ersten Disney-Film auf UHD, der natives 4K und DV liefert. Schaut man sich zunächst die Auflösung an, sieht man in Close-ups von Gesichtern mehr Details, nimmt mehr Tiefe wahr. Allerdings wird auch das analoge Filmkorn deutlicher. Wer das nicht mag, wird mit Die letzten Jedi aber ohnehin nicht warm, denn Korn gibt’s wahrlich genug. Bei der Farbgebung gestaltete man den Look deutlich unterschiedlich. Während die Blu-ray eher ein ins leicht Rotbläuliche tendierendes Grau zeigt, kommt die UHD im direkten Vergleich sichtbar grüner daher. Das sieht man gerade während der Szenen im All durchaus merklich. Ansonsten hat man auf eine zu intensive Farbdramatisierung verzichtet.

Das Filmkorn ist präsent, verleiht dem laufenden Bildmaterial aber auch etwas mehr Details.
Das Filmkorn ist präsent, verleiht dem laufenden Bildmaterial aber auch etwas mehr Details.

Die Erweiterung des Farbraums sorgt zu keiner Zeit für ein Gefühl, der Film sei in einen bunten Farbtopf gefallen. Die grünen Wiesen auf Ahch-To wirken allerdings schon etwas kräftiger. Im Falle von Dolby Vision kann man gerade in Szenen mit viel Hell-/Dunkel-Kontrast ausmachen, dass man hier auf eine stärkere Dynamik gesetzt hat. Im Vergleich dazu fällt HDR10 bisweilen qualitativ sehr stark ab und ist arg dunkel.

  • Bildqualität HDR10: 80%
  • Bildqualität Dolby Vision: 85%

Tonqualität (85%)

Akustisch macht Star Wars: Die letzten Jedi gegenüber dem Vorgänger einen deutlichen Rückschritt – gerade für das deutsche Publikum. Denn wo Das Erwachen der Macht gerade die hiesige Tonspur mit unkomprimiertem dts-HD-MA bevorzugte und den O-Ton mit dts-HD-High-Resolution “abspeiste”, liegt die Synchronfassung jetzt leider nur noch in Dolby-Digital-Plus 7.1 vor. In der Praxis merkt man den Unterschied in der Dynamik zwar durchaus ein wenig, aber die DD-Plus-Variante im Deutschen gibt durchaus ihr Bestmögliches. Da wäre es auch gar nicht nötig gewesen, sie von der Lautstärker her in den Vordergrund zu mischen. Denn vor allem der Effektreichtum und die Direktionalität sind wirklich hervorragend. Die stürmisch-nasse Atmosphäre auf Ahch-To kommt authentisch rüber und Stimmen sind jederzeit sehr gut eingebettet. Weltall-Fights machen durchweg Spaß und liefern beständig akustische Highlights. Genial sind auch die Surround-Sounds, die durch die telepathische Kontaktaufnahme zwischen Kylo und Rey entstehen und die sich schwerelos im Raum zu verteilen scheinen.

Die CGI-Effekte von Star Wars: Die letzten Jedi sind wieder erste Sahne, doch auch der Soundmix fängt die Atmosphäre gut ein, ist insgesamt aber schwächer als der englische Originalton mit Dolby Atmos
Die CGI-Effekte von Star Wars: Die letzten Jedi sind wieder erste Sahne, doch auch der Soundmix fängt die Atmosphäre gut ein, ist insgesamt aber schwächer als der englische Originalton mit Dolby Atmos

Ganz anders der Originalton. Denn der bekommt via Ultra-HD die einzige unkomprimierte Fassung spendiert – und das dann sogar in Dolby Atmos mit True-HD-Kern. Hier wird also schon die 2D-Ebene maximal befeuert und die Höhen-Ebene gesellt sich noch dazu. Gegenüber der Dolby-Digital-Plus-Spur spürt man mehr Druck im LFE-Bereich. So sind beispielsweise die Einschläge auf dem entfernteren Kreuzer heftiger (5’03). Durchweg ist der Ton auf der 2D-Ebene über die Atmos-Kodierung der beste der insgesamt vier möglichen Spuren. Was die Nutzung der Höhenkanäle angeht, so hört man zu Beginn im All ein wenig Von den Geräuschen der Objekte und bekommt auch mit, wenn diese nach oben aus dem Bild verschwinden. Außerdem gibt es beständig einen leichten Anteil an Filmmusik von oben. Allerdings lässt Die letzten Jedi massenweise Potenzial ungenutzt liegen – wie beispielsweise bei Lautsprecher- oder Hologrammstimmen, die eigentlich im Raum zu schweben scheinen. Auch während der telepathischen Kommunikation zwischen Kylo Ren und Rey hätte man Unterstützung aus der Höhen-Ebene erwartet. Bis auf ein paar kleinere Geräusche ist es bis zum Showdown mehr oder weniger still, wenn dann endlich der Millennium Falke von den TIE-Fightern verfolgt wird und mehrfach über die Köpfe der Zuschauer hinwegfegt.

  • Deutsch Dolby Digital Plus 7.1 (85%)
  • Englisch Dolby Atmos (90%)

Bonus (70%)

Das Bonusmaterial von Star Wars: Die letzten Jedi liegt bis auf den Audiokommentar von Johnson komplett auf der dritten Disk vor. Die beginnt zunächst mal mit 14 entfernten Szenen, die wahlweise vom Regisseur kommentiert werden können. Die drei enthaltenen Szenen-Analysen haben eine Spielzeit von etwas über 30 Minuten und geben Einblicke in die Konzeption der entsprechenden Sequenzen. So sieht man, wie der Angriff auf das Space Shuttle geplant wurde. Im zehnminütigen Feature “Das Gleichgewicht der Macht“ schildert Johnson seine Auffassung der Spiritualität, die in der Jedi-Kraft wohnt. Kern-Featurette ist aber der 95-Minüter “Der Regisseur und der Jedi”. Hier beginnt man mit der Drehabschluss-Party und geht dann ganz zurück zu den Anfängen, in der man durchaus kritisch anspricht, dass Johnson eine gewagte und ungewohnte Wahl für den Film war. Im Laufe der folgenden anderthalb Stunden bleibt man stets am Regisseur und schildert, wie er seinen Weg durch die Produktion gegangen ist.

Die Figur der Rey (Daisy Ridley) gerät leider etwas in den Hintergrund
Die Figur der Rey (Daisy Ridley) gerät leider etwas in den Hintergrund

Gesamtbewertung „Star Wars: Die letzten Jedi“ – 4K Blu-ray (82%)

Star Wars: Die letzten Jedi ist mutig und anders. Der viel kritisierte Humor ist wesentlich weniger schlimm als befürchtet und einige Ansätze sind hervorragend gelungen. Kritik ist allerdings durchaus angebracht, wenn man sich die Entwicklung der Figuren ansieht. Gerade Rey fällt der Konzentration auf die Figur des Luke Skywalker ziemlich zum Opfer, was dem Film nicht gut tut. Technisch muss man mit einem grobkörnig-analogen Bild leben, das oft schmuddelig wirkt, von der Dolby-Vision-Wiedergabe auf der UHD im Gegensatz zur schwachen HDR10-Variante aber profitieren kann. Der deutsche Ton ist ärgerlich herunterkomprimiert und wird vom englischen Dolby-Atmos-Pendant über die UHD überflügelt. Leider fehlt dem wiederum die Lebhaftigkeit auf der Höhen-Ebene – hier wäre viel mehr möglich gewesen. Die puren Details zum 4K Blu-ray Release von „Star Wars: Die letzten Jedi“ haben uns auf einen Referenz-Release hoffen lassen, dieser Wunsch ist aber leider nicht in Erfüllung gegangen. Für Disney wie auch für andere Filmstudios ist es aber eine Lernkurve und wir sind bereits auf die nächsten Releases von Disney gespannt.

Star Wars: Die letzten Jedi (4K Ultra HD) [Blu-ray]

Preis: EUR 27,99

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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 26. April 2018 Review am: 21. April 2018
Erscheinungsjahr Film: 2017 Laufzeit: 152 Minuten
Filmstudio: Disney FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: LG UP970

Star Wars: Die letzten Jedi Trailer:

Star Wars: Die letzten Jedi – 4K Blu-ray im Test
2.5 (50%) 4 Bewertung[en]

17 KOMMENTARE

  1. Kann das schlechte Bild bestätigen. Nur 3D ist einigermaßen vom Kontrast her anzuschauen. Wobei man hierbei zusätzlich noch den Mehrwert des 3D-Bildes hat. Ich versteh nicht wie man sich solch ein nebliges Bild nur antun kann. Und vor allem dafür auch noch teuer bezahlen. Was uns hier in puncto Neuentwicklung wie HDR, DV etc. geboten wird ist reines Wunschdenken der Hersteller, dass wir uns diesen Müll antun. Aber ICH, gegenüber vielen anderen Zombies hier, kann noch eigenständig sehen und vor allem denken!!! Lieber wieder 3D einpflegen.

  2. Seid Ihr ganz sicher, dass Ihr die deutsche 4K-BD auf Dolby Vision getestet habt? Bei mir steht das nicht drauf und mit meiner aktuellen Ausrüstung kann ich es nicht überprüfen.

    Ganz schön irritierend.

      • Vielen Dank, Dominic!

        Ich finde es seltsam, dass diese Info auf europäischen 4K-BDs oft zu fehlen scheint. Ich finde es schon wichtig, das zu wissen, weil ich mir auch überlege, ob ich bei meinen nächsten Geräten auf Dolby Vision achten sollte. Es scheint ja immer mehr 4K-BDs mit DV zu geben.

  3. „Allerdings lässt Die letzten Jedi massenweise Potenzial ungenutzt liegen – wie beispielsweise bei Lautsprecher- oder Hologrammstimmen, die eigentlich im Raum zu schweben scheinen. Auch während der telepathischen Kommunikation zwischen Kylo Ren und Rey hätte man Unterstützung aus der Höhen-Ebene erwartet. “

    Das bezieht sich zwar primär auf die Höhenebene, aber kann auch gut auf die generellen Surroundeffekte umgelegt werden. Es verdeutlicht am aller besten den Unterschied zwischen den „alten“ Stars Wars teilen, zu denen ich auch Episode 1 bis 3 zähle, und der neuen Trilogie. Unter dem Mgtmt von George Lucas war Star Wars absolute Referenz was Qualität und Quantität der Surround-Effekte angeht. Die neuen sind da ein Schatten ihrer selbst. Wundert mich also nicht, das diese UHD BD aus technischer Sicht (für einen Star Wars Film) eine Enttäuschung ist bzw. den hohen Erwartungen nicht gerecht wird. Die Tage in denen Star Wars technische Maßstäbe gesetzt hat sind leider vorbei. …und über den Inhalt sprechen wir lieber erst gar nicht.

    • Da muss ich dir leider recht geben. Bei Lucas war alles 1A mit der Technik Qualität, ich sag auch nur THX.
      Naja jetzt kann man nur noch auf James Cameron hoffen, das die Gerüchte stimmen mit Avatar. Angeblich arbeiten Disney und James Cameron an der UHD Version von Avatar mit Dolby Vision. Veröffentlichung im Herbst. Soll wohl dann der erste Filme sein nach der Übernahme. Mal sehen ob es stimmt. Aber James Cameron ist dafür bekannt auf Qualität zu setzen und kooperiert sowieso meist mit Dolby, siehe 3D Technik von Dolby beim Mastern von Avatar. 😉

      • Im Herbst welchen Jahres? Avatar hat aktuell noch gar nichts mit Disney zu tun und die gewünschte Fusion von Disney mit Fox ist alles andere als sicher, weil die US-Kartellbehörden da mit Sicherheit Einwände haben werden, wenn man bedenkt, was für ein Mega-Moloch das werden wird. Entschieden wird das frühestens Ende diesen Jahres, also wird Disney nichts mit der 4K-Version zu tun haben, wenn die schon im Herbst kommt. „[N]ach der Übernahme“ wäre frühestens 2019.

      • UHD & DV…alles Latte. Avatar in 2D, egal welche Technik und wie viele Pixel man zu Gesicht bekommt, ohne 3D ist der Film echt nix wert.

          • Ich komme sogar aus meinem 4K-Loch gekrochen. Was ist das denn bitteschön für ein Bild? Habe den Film gestern angeschaut. Furchtbar. Sowas von kontrastarm habe ich noch bei keiner UHD erlebt. Das ist ja der reinste Augrenkrebs-Streifen. Ich hatte anschließend ne Bindehautentzündung. Da ist selbst das SD und das 3D Bild mindestens gleichwertig. Wie kann man für solch ein milchiges Bild hier 85% vergeben?

            @Franz
            Nix da echtes natives 4K. Lass die Finger von dem Streifen. Auch bzgl. der Rezis auf Amazon.

          • Mit einer Wertung von 85% sind ja noch 15% Luft nach oben. Ich hätte mir aufgrund der technischen Daten auch etwas mehr erhofft. Das „kontrastarme Bild“ kann ich nur zum Teil nachvollziehen. Auf 4K DV sieht es ganz ordentlich aus. Das das Weltall nicht immer Pitch-Black ist, hat aber auch den Grund, dass oft Überstrahlungen von Planeten, Sternen, Triebwerken etc, mit in das Bild einfließen. Ich denke man merkt hier doch den Cinema-Fokus auf die 3D-Version. Hoffentlich Lernt Disney mit der Zeit dazu.

  4. Irgendwie gehen für mich aus der Inhaltlichen Bewertung die 80% nicht hervor. Insgesamt hat man aus dem Film eine reine Family-Show gemacht, der Aufgrund von übermäßigem Slapstick Humor und teils sehr unlogischen Szenen die Glaubwürdigkeit auf einen Tiefpunkt zieht. Aber man erreicht halt keine (objektive) Bewertung die jedem passt.

    • Es wird keine Bewertung geben mit denen alle zufrieden sind, da hast du vollkommen recht. Ich finde den Humor/Slapstick aber bei weitem nicht so schlimm, wie er in den Foren und Kommentarfeldern diskutiert wird. Vielleicht sehe ich das auch einfach nicht so eng. So etwas wie die Porgs müssen meiner Meinung aber auch nicht sein. Hier wollte man ein neues Merchandise-Geschöpf züchten. So etwas ist dann doch fehl am Platz. Es wäre aber auch schade, wenn Episode 8 extrem gut geworden wäre, was bleibt dann noch für das Finale übrig?
      Ich setzte ja große Hoffnungen auf „Solo: A Star Wars Story“

  5. „Das geübte Auge findet sie aber eventuell aufgrund der höheren Ausgangsauflösung – wer weiß.“

    Was heißt „Das geübte Auge“? Konntet Ihr die IMAX- und/oder 6.5K-Szenen erkennen oder nicht?

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